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Niedersächsische Unternehmen bewerten die Auswirkungen der Energiewende zunehmend als Wettbewerbsvorteil

Über 70 Prozent der Unternehmen in Niedersachsen geben an, dass sich die Energiewende positiv oder neutral auf ihre Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Das geht aus einer Befragung der Mitgliedsunternehmen des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags (NIHK) hervor, dem sogenannten Energiewende-Barometer.

Gut ein Viertel der Unternehmen gibt an, dass die Auswirkungen der Energiewende dazu beitragen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Rund die Hälfte wertet die Auswirkungen mit „neutral“. Bei der letzten Umfrage 2013 waren die Unternehmen noch deutlich skeptischer. „Dies zeigt, dass die Wirtschaft Niedersachsens in Sachen Energiewende mit Politik und Gesellschaft an einem Strang zieht.“ beurteilt Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages, die Umfrage-Ergebnisse.

Energieeffizienz ist und bleibt dabei ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. Die Befragung ermittelte daher auch, welche Maßnahmen die Unternehmen zur Steigerung der Energieeffizienz in ihren Unternehmen einsetzen. An erster Stelle steht dabei die Qualifikation von Mitarbeitern, über 80 Prozent der Unternehmen sind in diesem Bereich aktiv. Auch Energie- und Umweltmanagementsysteme, Investitionen in Effizienztechnologien und Lastmanagement spielen eine wichtige Rolle. Der NIHK engagiert sich auch im Rahmen der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit für dieses Thema.

Um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Steigerung ihrer Energie- und Materialeffizienz zu unterstützen, bietet die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen kostenfreie Impulsberatungen zur Ressourceneffizienz in sieben Regionen Niedersachsens an. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen durch eine individuelle Beratung den Einstieg in einen effizienten Umgang mit Energie und Material zu erleichtern. Damit können Kosten reduziert, Rohstoffe geschont und der Energieverbrauch gesenkt werden. Dies trägt auch zur Stärkung der heimischen Wirtschaft und somit zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

Zum Energiewende-Barometer des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags (NIHK).